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	<title>Refugees, welcome to Stuttgart &#8211; Die Stadtisten</title>
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		<title>Tisch statt Zaun</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Stadtisten]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2018 05:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Amtsblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Refugees, welcome to Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[Nein, wir mischen uns als kommunale Aktionsplattform und Wählervereinigung nicht in das unsägliche Treiben um die sogenannte „Asylkrise“ der Bundesregierung ein. Wir nehmen das aber zum Anlass, mit großem Respekt allen zu danken, die sich in Stuttgart für Geflüchtete einsetzen und dabei behilflich sind, gute und funktionierende Nachbarschaften auf- und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, wir mischen uns als kommunale Aktionsplattform und Wählervereinigung nicht in das unsägliche Treiben um die sogenannte „Asylkrise“ der Bundesregierung ein. Wir nehmen das aber zum Anlass, mit großem Respekt allen zu danken, die sich in Stuttgart für Geflüchtete einsetzen und dabei behilflich sind, gute und funktionierende Nachbarschaften auf- und auszubauen. Unsere Initiative &#8218;<a href="https://www.facebook.com/refugees.welcome.to.stuttgart/" rel="noopener" target="_blank">Refugees, welcome to Stuttgart</a>&#8218; mit ihren 17.700 Unterstützern ist hierfür ein gutes Beispiel und Trägerin des Bürgerpreises der Bürgerstiftung. Sie finden diese Plattform auf Facebook. Wir meinen, dass Stuttgart stolz auf das Geleistete sein kann, seinen Ruf als weltoffene Stadt bewiesen hat und weiter beweisen wird. Denn: „Wenn da meh hosch, als da brauchsch, no bau d&#8217;r an längara Disch ond koin hehera Zaun“.</p>
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		<title>Refugees, welcome to Stuttgart – Preisträger des Bürgerpreises 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dora Asemwald]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Mar 2017 13:49:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Refugees, welcome to Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Initiative „Refugees, welcome to Stuttgart“ gewann den Bürgerpreis 2017 in der Kategorie Innovation der Bürgerstiftung. In diesem Film, produziert von der Bildmanufaktur, wird die Arbeit der der beiden Macherinnen Karin Braig und Patricia Söltl vorgestellt.]]></description>
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</div><figcaption>Die Initiative „Refugees, welcome to Stuttgart“ gewann den Bürgerpreis 2017 in der Kategorie Innovation der Bürgerstiftung. In diesem Film, produziert von der Bildmanufaktur, wird die Arbeit der der beiden Macherinnen Karin Braig und Patricia Söltl vorgestellt.</figcaption></figure>
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		<title>Willkommen in Stuttgart</title>
		<link>https://die-stadtisten.de/willkommen-in-stuttgart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Die Stadtisten]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 06:51:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Amtsblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Refugees, welcome to Stuttgart]]></category>
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		<category><![CDATA[Bürgerstiftung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bürgerstiftung kürte vergangene Woche vor 450 geladenen Gästen die Gewinner des Bürgerpreises für ehrenamtliches Engagement in Stuttgart. Wir freuen uns riesig, dass in diesem Jahr auch zwei Stadtistinnen ausgezeichnet wurden: Karin Braig und Patricia Söltl durften im Porsche Museum den Preis in der Kategorie Innovation entgegennehmen. Sie tragen seit...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bürgerstiftung kürte vergangene Woche vor 450 geladenen Gästen die Gewinner des Bürgerpreises für ehrenamtliches Engagement in Stuttgart. Wir freuen uns riesig, dass in diesem Jahr auch zwei Stadtistinnen ausgezeichnet wurden: Karin Braig und Patricia Söltl durften im Porsche Museum den Preis in der Kategorie Innovation entgegennehmen. Sie tragen seit Ende 2014 mit ihrer interaktiven Facebook-Plattform &#8218;Refugees, welcome to Stuttgart&#8216; unermüdlich dazu bei, geflüchteten Menschen das Ankommen und den Alltag in unserer Stadt zu erleichtern. Besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf den direkten Kontakt zwischen Einheimischen und unseren Neu-Stuttgartern. Wir bedanken uns auch an dieser Stelle für dieses großartige Engagement der beiden und bei allen, die dazu beitragen. (Foto: Bürgerstiftung Stuttgart / Robert Thiele)</p>
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		<title>Stuttgarter Bürgerpreis</title>
		<link>https://die-stadtisten.de/stuttgarter-buergerpreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Die Stadtisten]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2017 07:43:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Amtsblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Refugees, welcome to Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerstiftung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab dem Erscheinungstag dieser Amtsblattausgabe haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, noch zwei Tage Zeit, Ihre Stimme für den 8.Stuttgarter Bürgerpreis abzugeben. Bis zum 20. Januar ist dies auf der Internetseite www.buergerstiftung-stuttgart.de möglich. In diesem Jahr sind gleich zwei Initiativen dabei, die von Mitgliedern der Stadtisten ins Leben gerufen wurden....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ab dem Erscheinungstag dieser Amtsblattausgabe haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, noch zwei Tage Zeit, Ihre Stimme für den 8.Stuttgarter Bürgerpreis abzugeben. Bis zum 20. Januar ist dies auf der Internetseite www.buergerstiftung-stuttgart.de möglich. In diesem Jahr sind gleich zwei Initiativen dabei, die von Mitgliedern der Stadtisten ins Leben gerufen wurden. Deshalb gilt unser Daumendruck ganz besonders Patricia Söltl und Karin Braig, die mit ihrer Plattform &#8218;Refugees, welcome to Stuttgart&#8216; nominiert sind und seit 2014 unermüdliche Arbeit mit und für Geflüchtete leisten. Das Gleiche gilt für Hans Robert Schlecht, der zusammen mit seinem Sohn Florian Oliver die Initiative Rosen-Resli betreibt, die sich für Menschen mit Demenz einsetzt und ihnen den Zugang zur Kultur erleichtert.</p>
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		<title>„Ich helfe, weil ich es kann.“ – Studentin gibt Flüchtlingskindern Nachhilfe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Stadtisten]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 18:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Refugees, welcome to Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Eva Heer. Wer Flüchtlinge unterstützen möchte, kann dies in Stuttgart auf vielfältige Weise tun. Eine Möglichkeit bietet die Initiative „Refugees, welcome to Stuttgart“. Die Plattform vermittelt Spenden und persönliche Unterstützung an Flüchtlinge. Die 22-jährige Medya hat sich dort auf eine Anfrage gemeldet. Jetzt sie gibt sie zwei...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gastbeitrag von Eva Heer.</p>
<p><strong>Wer Flüchtlinge unterstützen möchte, kann dies in Stuttgart auf vielfältige Weise tun. Eine Möglichkeit bietet die Initiative <a href="https://www.facebook.com/refugees.welcome.to.stuttgart" target="_blank">„Refugees, welcome to Stuttgart“</a>. Die Plattform vermittelt Spenden und persönliche Unterstützung an Flüchtlinge. Die 22-jährige Medya hat sich dort auf eine Anfrage gemeldet. Jetzt sie gibt sie zwei Brüdern aus Bagdad regelmäßig Nachhilfeunterricht in Mathe. Sie will ganz konkret helfen. Aber auch ein Zeichen gegen Vorurteile und Rassismus setzen.</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Stuttgarter Stadtbibliothek am Mailänder Platz ist an diesem Samstag sonnendurchflutet. Im abgeschotteten Lernraum im zweiten Stock sitzen an einem Ecktisch eine junge Frau und zwei Halbwüchsige, die Köpfe über ein Mathematikbuch und Arbeitsblätter gebeugt. Die junge Frau heißt Medya, ist 22 Jahre alt und Studentin an der Universität Hohenheim. Über die Initiative <a href="https://www.facebook.com/refugees.welcome.to.stuttgart" target="_blank">„Refugees, welcome to Stuttgart“ </a>engagiert sie sich für Flüchtlinge. Die beiden Jungen, Mohamed und Mostafa, sind Brüder, 14 und 16 Jahre alt. Sie leben mit ihrer Mutter in einer Asylunterkunft am Stuttgarter Nordbahnhof. Vor einem Jahr sind sie aus dem Irak geflohen. Was mit ihrem Vater passiert ist, darüber schweigen sie. Auch darüber, wie ihre Flucht verlaufen ist. „Es gibt im Irak keine Sicherheit“, sagt Mostafa. Mehr will er nicht erzählen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Medya lässt die beiden Jungen Entfernungen von Galaxien in Lichtjahren berechnen und die Lichtjahre dann in Kilometer umrechnen. Trotz des Altersunterschieds von zwei Jahren besuchen sie beide die neunte Klasse einer Hauptschule. Zuvor waren sie einige Monate in <a href="http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&amp;query=VVBW-2206-KM-20080801-SF&amp;max=true#ivz7" target="_blank">Vorbereitungsklassen</a>, um dem Regelunterricht in einer fremden Sprache überhaupt folgen zu können. „Wie viele Nullen hat eine Milliarde?“, will Medya wissen. Die beiden überschlagen die Aufgabe im Kopf. Der ältere Mostafa hat die Lösung schnell. Die Rechnungen machen ihm keine Schwierigkeiten. Nur die Sätze in den Textaufgaben richtig zu verstehen, fällt ihm noch schwer. „Wenn du ein Wort nicht verstehst, lies die Aufgabe nochmal durch oder frag nach“, sagt Medya. Ruhig und geduldig erklärt sie, fragt nach, wo sie Unsicherheit spürt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Tischtennisprofi <a href="http://www.timo-boll.de/" target="_blank">Timo Boll</a> ist das bewunderte Vorbild von Mohamed und Mostafa, die drei Mal in der Woche zum Tischtennisspielen gehen. Sie mögen Deutschrap und Fußball und zumindest Mostafa hat schon konkrete Berufswünsche: Bauingenieur. Ein Praktikum in einem Architekturbüro hat er in Aussicht. Der jüngere Mohamed möchte auch Ingenieur werden, am liebsten bei Daimler.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die verzweifelte Situation aus der Menschen fliehen, kennt Medya ganz konkret: Sie ist in den vergangenen Wochen mehrere Male in den Nordirak geflogen. Dort arbeitet sie im <a href="http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/is-opfer-nach-baden-wuerttemberg/-/id=1622/did=15945170/nid=1622/1msiovm/" target="_blank">„Projekt Sonderkontingent“</a> der grün-roten Landesregierung, das schwer traumatisierte vergewaltigte Frauen und Kinder aus dem vom IS besetzten Gebiet nach Baden-Württemberg holt. Sie dolmetscht dort und hilft bei Visa-Anträgen. Eine anstrengende Arbeit, physisch wie psychisch. Medya hat kurdische Wurzeln und ist mit ihrer Familie als Kleinkind nach Deutschland gekommen. Ihre Eltern waren politische Flüchtlinge. „Das war aber kein Vergleich dazu, was die Flüchtlinge heute durchmachen“, sagt sie. Die Studentin der Wirtschaftswissenschaften investiert viel von ihrer freien Zeit in das Engagement für andere. „Ich helfe, weil ich es kann. Weil ich die Zeit und die Kraft habe. Und weil ich mir niemals verzeihen würde, nichts getan zu haben“, sagt sie. „Die Flüchtlinge, die ihre größtenteils schreckliche Flucht überlebt haben und glücklich sind, in einem sicheren Land angekommen zu sein, werden hier teilweise mit rassistischem Hass konfrontiert“. Dem möchte die junge Frau mit ihrem Engagement etwas entgegensetzen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Medya sieht in der Flüchtlingskrise kein unlösbares Problem, sondern eine Chance. „Indem wir vor allem die jungen Flüchtlinge darin unterstützen, bekommen sie die Möglichkeit, die Bildungschancen in Deutschland zu nutzen und nicht auf die schiefe Bahn zu geraten. Dafür bräuchten die Kinder unbedingt Menschen, die ihnen helfen, die neue Kultur und Gesellschaft zu verstehen. Sie möchte anderen unbedingt Mut machen, zu helfen: „Es ist natürlich nicht immer leicht, Zeit für zusätzliches Engagement zu finden“, sagt sie. „Aber es geht. Man hilft durch soziales Engagement nicht nur anderen, sondern bereichert sein eigenes Leben“. Stolz und glücklich macht sie die WhatsApp-Nachricht von Mostafa, der einige Tage nach dem gemeinsamen Lernen in der Stadtbibliothek, seine Klassenarbeit zurückbekommen hat: „Hallo Medya, ich hab die Note gekriegt. 1,5. Der beste in ganze Klasse. Ich schwör“.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Info: <span style="font-weight: 400;">„Refugees, welcome to Stuttgart“ </span>ist eine Plattform, die Sachspenden und persönliche Unterstützung für Flüchtlinge vermittelt. Geflüchtete oder deren ehrenamtliche Vertreter geben an, was sie suchen. Auf dieser Facebook-Seite mit derzeit knapp über 14.000 Abonnenten werden Spender oder Helfer gesucht, die direkt an die Flüchtlinge vermittelt werden. So kommen Spender und Empfänger in persönlichen Kontakt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Refugees, welcome to Stuttgart“ wurde im November 2014 von zwei Mitgliedern der Stadtisten ins Leben gerufen.</span></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/refugees.welcome.to.stuttgart" target="_blank">www.facebook.com/refugees.welcome.to.stuttgart</a></p>
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